



Nachhaltigkeit
Als Familienbetrieb sind wir noch mehr als andere der Nachhaltigkeit verpflichtet. Moderne Drucktechnik, eine eigene PV-Anlage, die Aufbewahrung und Wiederverwendung bereits eingesetzter Stanzformen (siehe Bild), effiziente Abläufe und eine bewusste Materialauswahl, wie unsere Verpackungsmaterialien aus Mais, sind die Grundlage nachhaltiger Produktion. Darüber hinaus beraten wir die Kunden in Bezug auf Recycling- und FSC®-zertifizierte Papiere, bieten klimaneutralen Druck an (Kompensation des ausgestoßenen CO₂), optimieren unsere Produktionsprozesse kontinuierlich, achten auf einen ressourcenschonenden Einsatz von Energie und Rohstoffen und führen selbstverständlich sämtliche Papierabschnitte dem Recycling zu.
Handwerk und Technik, Präzision und Qualität, Ökologie und Verantwortung – wir verbinden alles zu überzeugenden Produktionen.
Scrollen für Fakten über Nachhaltigkeit im Druck!
Keine Naturwälder, nur nachwachsende Rohstoffe
Frischfasern für Papier stammen aus Sägewerksrestholz, Durchforstung oder Plantagen, nicht aus Naturwäldern. Schwächere Bäume werden gezielt entnommen, damit andere besser wachsen. So bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten.
Europas Wälder wachsen täglich
Für jeden gefällten Baum werden mehrere neue gepflanzt. Das Ergebnis: Europas Wälder wachsen täglich um rund 1.500 Fußballfelder – mehr wird aufgeforstet als genutzt. Print basiert auf einem nachwachsenden Rohstoff, der verantwortungsvoll genutzt wird.
Wasser im Kreislauf – 90 % Wiederverwendung
Papierproduktion setzt auf geschlossene Wasserkreisläufe: bis zu 90 % des eingesetzten Wassers werden wiederverwertet. Gleichzeitig konnte die Abwassermenge pro Kilogramm Papier drastisch reduziert werden.
CO₂‑Effizienz und Recycling
Gedruckte Produkte verursachen < 1 % des CO₂‑Fußabdrucks pro Person in Deutschland. Es werden 84 % der grafischen Papiere recycelt. Altpapier ist kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstoff – mit deutlich geringerem Energie- und Wasserverbrauch als Frischfaserpapier.
Nachhaltig drucken – Fakten, die zählen!

Saft vom Dach.
Stromversorgung
Energie ist kostbar. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Druck- und Medienwirtschaft seit vielen Jahren kontinuierlich an der Senkung ihres Energieverbrauches. Zunehmend mehr Betriebe setzen zur Deckung ihres Bedarfes auf ökologische Quellen oder produzieren den Strom sogar selbst – einige bereits zu 100 Prozent. Und auch die Papierfabriken setzen auf effizienzsteigernde Maßnahmen. Sie konnten den Energieverbrauch in Deutschland um über 30 Prozent von rund 3.826 Kilowattstunden pro Tonne Papier im Jahr 1980 auf heute rund 2.644 Kilowattstunden senken.
Wir beziehen unseren Strom vornehmlich aus der, auf unserem Flachdach installierten, Solaranlage.
Nachhaltig drucken – Fakten, die zählen!
< 1 %
CO₂-Fußabdruck
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat berechnet, wie viel Kohlendioxid die produzierende Druckindustrie in Deutschland emittiert. Das Ergebnis: Der CO2-Wert aller Druckerzeugnisse macht weniger als ein Prozent des Fußabdrucks aus, den eine Person pro Jahr hinterlässt.
85 %
Recyclingquote
Der Altpapierkreislauf bei uns in Deutschland gilt international als führend. In der Produktion achten wir auf Recyclingfähigkeit – Materialien werden so gewählt, dass sie den Wertstoffkreislauf nicht behindern.
+ 1.500
Fußballfelder
Drei bis vier Bäume werden neu gepflanzt für jeden Baum, der für die Papierherstellung gefällt wird. Das beeindruckende Ergebnis: 1.500 Fußballfelder Neuwald entstehen täglich durch die Wiederaufforstung.
90 %
Wasser bleibt im Kreislauf
Gleichzeitig wurde die spezifische Abwassermenge in der Papierherstellung pro Kilogramm Papier seit den 1970er-Jahren drastisch reduziert. Moderne Produktionsprozesse setzen konsequent auf geschlossene Kreisläufe.

Nachhaltigkeit
Unsere Wälder
Das Stammholz ausgewachsener Bäume ist viel zu wertvoll und daher zu teuer für die Papier-, Druck und Medienwirtschaft. Es wird vor allem für Häuser und Möbel verwendet. Frischfasern für die Papierherstellung dagegen stammen überwiegend aus Sägewerksabfällen, Plantagen- oder auch Durchforstungsholz. Bei der Zellstoffgewinnung aus Plantagenholz werden keine Naturwälder gerodet. Plantagen werden häufig auf landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt, die nicht mehr produktiv waren.
Bei der Durchforstung von Wäldern nehmen Forstwirte einzelne schwächere Bäume aus dem Wald heraus, um den übrigen Bäumen bessere Wachstumschancen zu geben.